3. November ■ Barranco del Torres
| Blick von oben |
Nachdem wir heute früh ziemlich herumgetrödelt haben, saßen wir gegen halb elf im Auto, um schließlich nur 10 Minuten zu fahren.
Sandi hatte aus Cacher - Quellen eine Tour recherchiert, deren Wegverlauf weder auf der Landkarte noch im Osmand nachvollziehbar war. Ziel war ein Klettercache am Ende eines Barrancos von dem die bisherigen Finder begeistert waren. So wurde die Neugier geweckt.
| Selfie ohne Hilfe ;) |
Der Zugang zum Barranco (span. Schlucht) befand sich nahe der einzigen Autobahn von Gran Canaria, die wir zunächst unterqueren mussten. Diesen Tunnel, der auf beiden Seiten im Nichts endete, mussten wir ersteinmal finden. Wir fragten uns, welche Gedanken zu diesem Bau geführt haben. Auf dem Weg dahin kamen wir an 3 zerzausten Zelten, sowie aus allerlei Dingen zusammengebastelter Wohnstatt vorbei. Es sah nach Armut oder aber auch Aussteigertum aus. Wir wissen es nicht. Jedenfalls lagen sie versteckt unter Niveau der Autobahn in knapp 50 m seitlicher Entfernung.
| Haaallo ... |
Kurz nach dem Tunneldurchgang gelangten wir schließlich auf einen Pfad entlang des Barranco - Baches.
Die Autobahn war bald außer Sichtweite und wir befanden uns inmitten einer ausgetrockneten Steinwüste, in der neben der Kanarischen Wolfsmilch und Tamarisken hauptsächlich riesengroße Kakteen wachsen. Natürlich waren wir allein und nahmen erstmal den offiziellen, sogar markierten Weg und entschieden uns durch das linksseitige Barranco zu gehen. Dieser Weg führte uns ungewollterweise, dennoch richtig klasse etwa 180 HMeter auf den Bergrücken - mit herrlicher Aussicht auf das Meer und die Dünen von Maspalomas. Der Cache lag 120 m Luftlinie entfernt in der nebenan liegenden Schlucht.
Die Autobahn war bald außer Sichtweite und wir befanden uns inmitten einer ausgetrockneten Steinwüste, in der neben der Kanarischen Wolfsmilch und Tamarisken hauptsächlich riesengroße Kakteen wachsen. Natürlich waren wir allein und nahmen erstmal den offiziellen, sogar markierten Weg und entschieden uns durch das linksseitige Barranco zu gehen. Dieser Weg führte uns ungewollterweise, dennoch richtig klasse etwa 180 HMeter auf den Bergrücken - mit herrlicher Aussicht auf das Meer und die Dünen von Maspalomas. Der Cache lag 120 m Luftlinie entfernt in der nebenan liegenden Schlucht.
Nach einer gemütlichen Verschnaufpause stiegen wir ab zum Nachbarbarranco und folgten diesem. Er wurde zunehmend enger und die Hänge immer steiler. Genial! Der Pfad führte immer am Bach, "gepflastert" mit vielen großen und kleinen, eckigen und runden Steinen, die zum springen und klettern einluden, entlang. In einer Art Schlangenlinie bewegten wir uns bis an das Schluchtende, mal auf der einen Seite, mal auf der anderen des Baches.
Schließlich kamen wir an eine Stelle, die hoch mit Schilf bewachsen war. Dort ein kleines Mittagspäuschen mit Tomaten, Gurke und Knäckebrot und danach etwas Kletterei als Höhepunkt, um den Cache in einer Höhle in etwa 30 Meter Höhe zu finden. Auf dem Weg dahin war kurz vorher eine Taube zu Tode gekommen; der Kreislauf der Natur funktionierte ... es waren schon viele, viele ziemlich dicke, schwarz/blau glänzende Fliegen zugegen und stillten ihren Hunger. Ihh...
Unterwegs begegneten uns einige einheimische Jugendliche; wahrscheinlich ist der Ort ein Geheimtipp.
Insgesamt eine äußerst spannende Tour.