9. November ■ Barranco de Guayadeque
| Olive |
Heute versprach es wieder bestes Wetter mit etwas Wind, welchen wir oft eher angenehm als störend empfinden. Wir frühstückten zügig, um beizeiten die mit etwa 7 Stunden angegebene Tour zu beginnen.
Für unsere Tour (Nr. 70 - Rother Wanderführer) hatten wir ein, mit dem Auto in etwa einer Stunde erreichbares, Barranco im Osten der Insel ausgesucht. Das waren ca. 30 Autobahnkilometer bis zur Abfahrt am Flughafen und weitere 10 Kilometer Serpentinenstraße bis auf etwa 1000 Meter Höhe.
| Naturnahes Wohnen |
Gegen 10 Uhr starteten wir dort am Restaurant Tagoror. Das ist, wie auch einige Wohnbauten, in natürlichen Felshöhlen angelegt. Dann stiegen wir reichlich 800 Höhenmeter, anfangs im nur gering bewohnten und engen Tal, dann immer höher über terrassenförmig angelegte Olivenplantagen bis an den Rand eines Vulkankraters (Los Marteles) mit einem ø 550 m und einer Tiefe von 80 m. Nachdem der Krater zur Hälfte umrundet war, führte der Weg durch lichten Kiefernwald. Dort ließen wir uns an einem windgeschützten Plätzchen für eine kleine Mahlzeit (Knäckebrot/Tomate/Banane) nieder. Inmitten der Pampa wunderschön.
| Vulkankrater Los Marteles |
Auf gut markierten Naturwegen an der gegenüberliegenden Barrancoseite mit phantastischem Blick auf den Aufstieg liefen wir wieder abwärts.
| Blick ins Barranco |
| Felsengarage :) |
Nach etwa 7 Stunden waren wir zurück am Ausgangspunkt - eine sehr empfehlenswerte Runde, die wir so gut wie allein für uns hatten. Wir haben am gegenüberliegenden Kraterrand nur die Reisebusse auf dem Parkplatz, an dem Infotafeln stehen, gesehen.
| Hier wird fleißig gearbeitet |
Eigentlich wollte Sandi heute im Höhlenrestaurant einheimisch essen und danach den Sonnenuntergang noch hier genießen. Daraus wurde leider nichts, da sich Andi auf den letzten Wandermetern urplötzlich wie ausgespuckt fühlte... letztendlich war der Sonnenuntergang auch nicht so schön klar wie in den vergangenen Tagen. Das Tal war zudem sehr eng. Somit kam die Sonne gar nicht mehr bis zu unserem Standort.
Als wir wieder in unserem Club ankamen, fühlte sich Andi Gott sei dank wieder wohl. Es lag wohl nur am zu eng geschnallten Rucksack ;).