1. November ■ Zum Strand von Güi Güí
| Da oben isser... der Sattel :) |
Heute erlebten wir die bisher schönste Tour. Im einsamen, zerklüfteten Westen der Insel besuchten wir einen entlegenen Strand, den man nur per Boot oder über die Berge (1000 Höhenmeter) erreicht. Früher war es der sog. Hippiestrand.
Da die Tour keinen Schatten versprach und mit mehr als 1 Stunde Anfahrt zu rechnen war, frühstückten wir gegen 8 Uhr. Schnell waren wir am Westende der Inselautobahn angekommen und von dort nochmals etwas über 30 Kilometer kernige Bergstraße. Schmal und kurvig war sie - für den Fahrer ein Spaß, für den Beifahrer vielleicht weniger; für uns beide jedoch kein Problem.
| Tiefblick vom Sattel zum Strand |
| Noch ist Ebbe |
| Genuss pur |
In der Nähe der Kirche im kleinen Dörfchen Tarasito führte der Weg zunächst die Schotterstraße entlang an überdachten Bananenplantagen vorbei, um dann recht steil nach oben, im schattenlosen Gelände, zu einem Sattel zu führen. Nach einer knappen Stunde hatten wir ihn erreicht. Dort begegneten uns 2 freundliche Jäger - donnerstags und sonntags darf hier gejagt werden; meist wird von ihnen Ausschau nach Rebhühnern, Tauben, Kaninchen o.ä. gehalten. Vom Sattel liefen wir auf einem Pfad durch eine sagenhafte Landschaft mit tollen Panorama- und Tiefblicken 600 Höhenmeter hinab zum Strand.
| Rückweg - Blick vom Sattel auf das Dörfchen |
Nach 1 1/2 Stunde Sonnenbad und dem ersten Sprung in die warmen Wellen des Atlantik (nur der Andi) stiefelten wir auf gleichem Weg zurück. Unterwegs trafen wir ein junges, sympathisches Pärchen (sie aus Schottland / er aus Frankreich), welches wir noch ein Stück mit dem Auto mitnahmen. Er arbeitet bei Airbus, und so gab es viel zu erzählen.
| Los Azulejos (beim Cache) |
Auf der Rückfahrt gab es für Sandi noch einen Cache mit D/T 3/3,5. Das hieß noch einmal ca. 150 HMeter Kraxelei zu einem romantischen Plätzchen mit Wasserfall und Tiefblick. In der Nähe des Weges gab es mehrere Wasserlöcher in denen auch gebadet werden kann. Viele Einheimische waren heute zum Sonntag hier anzutreffen. Das Besondere war auch, dass die dortigen Felsen in vielen Farben leuchteten. Diesem Phänomen liegen hydrothermische Ursachen zugrunde.