5. November ■ Cruz Grande - Pico de las Nieves
| Der Königsweg windet sich hinauf |
Die heutige Tour (Nr. 7, Rother Wanderführer) führte uns zum höchsten Punkt der Insel auf knapp 2.000 Meter Höhe.
| Kanarische Kiefer auf Vulkanboden |
Blick zum Roque Nublo mit Frosch
(im Hintergrund: Teide (Teneriffa)
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3 nach 8 waren wir fast die ersten people beim Frühstück, sodass wir schon 8 Uhr 40 startbereit im Auto saßen. Angesichts der ausgeschriebenen Länge der Tour, ca. 7 Stunden, wurden schon gestern abend die nötigen Dinge vorbereitet. 30 Kilometer zum Parkplatz am Cruz Grande in 1249 Meter Höhe waren in 40 Minuten absolviert. Von hier führt ein Königsweg, z.T. aufwendig in den Fels gebaut, aufwärts. Dieser ist die nach oben ziehende Fortsetzung des Camino de Santiago, den wir vor 2 Tagen abwärts wanderten. Die Tiefblicke auf die nach Süden verlaufenden Barrancos sind einfach großartig.
Das Wetter passte - strahlender Sonnenschein, aber gut auszuhaltende Temperaturen von ca. 25°C. Was wünscht man sich mehr im November? Trotzdem läuft der Schweiß und die Füße dampfen ordentlich. Die Dusche danach ist immer ein wahrer Genuss :).
Nach einer reichlichen Stunde erreichten wir den lichten Kiefernwald; das helle (Frühlings)grün der überlangen Nadeln geben einen tollen Kontrast zum hier braunen Vulkanboden.
| Chillen auf dem El Campanario |
Weiter liefen wir dem Gipfel auf 1950 Hm entgegen. Auf dem Weg dahin trafen wir so einige Wanderer und auch Mountainbiker. Doch die meisten Besucher sind mit Pkw oder Bus unterwegs. Entsprechend groß war deren Anzahl. Wir suchten uns zur Rast neben dem typisch touristischen Angebot ein Plätzchen etwas abseits und zu dem man etwas klettern musste. So genossen wir dann in aller Ruhe.
Beeindruckt hat uns ein Radfahrer aus der Schweiz, der die Höhe in 3 Stunden (ca. 45 km) von Maspalomas, also etwa Meereshöhe, aus erklomm. Ein kleiner, zäher Typ, der in diesem Jahr bereits 15.000 Kilometer auf dem Tacho hat.
Von hier oben konnten wir die Hälfte der kanarischen Inseln - Fuerteventura, Lanzarote, Teneriffa mit dem majestätischen Teide sehen.
| Halb sieben |
Auf dem Rückweg kletterten wir auf den El Campanario, den etwas kleineren Bruder (1917 m). Dies ist ein Felssporn mit herrlichen 360°-Tiefblicken; für uns der schönere Gipfel. Im dortigen Cache lag eine Zigarette!?. Sandi behielt es lieber für sich, damit Andi nicht in Versuchung gerät ;).
Da heute Frauen-Tag (also die Entscheidungen bei evtl. Unstimmigkeit Sandi trifft), gingen wir noch einen 2 Kilometer vergnüglichen Abstecher durch weitere lichte Kiefernwälder, um einen weiteren Cache (mit Aussicht) zu heben.
Die Runde endete kurz vor Sonnenuntergang, den wir auf der Heimfahrt noch genießen konnten.
Erfrischt und hungrig kehrten wir wie jeden Tag im Avocado- Hotel ein.