14. November ■ Ayagaures
Noch 4 Tage ... langsam neigen sich die 3 Wochen hier dem Ende zu. Und wir haben hier schon viele schöne und abwechslungsreiche Eindrücke bekommen.
| Stausee |
Heute hatten wir wieder Lust eine etwas längere Wanderung zu unternehmen. So suchten wir uns die vielversprechende Tour 45 - Oberhalb von Ayagaures - aus dem Wanderführer heraus. Die Route ist schwarz; als schwer deklariert. Außer einer Stelle, wo nach einem gewaltigen Bergrutsch im Dezember 2013 ein Stück des Weges mit in die Tiefe gerissen wurde und die Alternative ein Provosorium war; mit Vorsicht und Wanderschuhen jedoch ohne Gefahr zu bewältigen.
| "Bunter Fels" |
Nach 30-minütiger Anfahrt ließen wir unseren treuen französischen Diener direkt in Ayagaures, einem kleinen Dorf, welches wir schon auf unserer ersten Radrunde besuchten, stehen. Vorbei an zwei Stauseen mit verhältnismäßig viel Wasser stiegen wir immer hangaufwärts über Stein- und Waldwege etwa auf 950 m. Die Kulisse bot ein sich immer wieder veränderndes Bild - farbenfrohe Berge, Kiefernhänge, verlassene Natursteinhäuschen, Natursteindämme, pflanzliche "Überlebenskünstler", Steine in aller Vielfalt, Eidechsen ...
Am Wendepunkt mit Ausblick und absoluter Menschenleere gab es unsere Pausenbrote und frisch gestärkt ging es steil bergab in den Talgrund, welchen wir bis dahin von oben gesehen hatten.
| Hangsturz |
| Bon diaz |
"Zu Hause" wieder angekommen, legten wir erstmal die Beine hoch. Dazu gab es nach der eine Beeren-Cidre, die zwar gut gekühlt, aber doch nach einer Menge Aroma schmeckte.
Nach der obligatorischen Dusche, welch' ein Genuss, wartete bereits das Abendbrot. Allerdings wiederholt sich das Menü mittlerweile, sodass die Freude auf das Essen nachlässt. Beim nächsten Mal achten wir mehr darauf.