Montag, 2. November 2015

Runde um San Bartolomé

2. November ■ San Bartolomé de Tirajana 

Da auch heute wieder die höheren Lagen wolkenverhangen sein sollten, wählten wir eine Runde (Rotherwanderführer  Nr. 37 - Runde um S.B.-) in der Höhe um 1000 Meter.
Auf dem Jakobsweg
"Versehentlich" waren wir 1 Stunde zu früh dran und so saßen wir schon kurz nach 8 vor unserem "Tomaten/Käse-Frühstück".

Blick hinunter in das Dorf
9. 15 Uhr fuhr unser zuverlässiger C3 los und nach etwa 40 Minuten Fahrt (ca. 25 km) auf der landschaftlich abwechslungsreichen GC 60 trafen wir am Startpunkt ein. Auf dem Weg dorthin zählte Sandi 17 Fahrradenthusiasten. Wohlbemerkt die ersten 15 km sind bergauf. San Bartolomé de Tirajana liegt in einem, von 3 Seiten Bergen, eingefassten Talkessel auf einer Höhe von 890 m. Auch als Tunte (altkanarisch) bekannt. Hier siedelten schon die Ureinwohner und deshalb gibt es hier heute soviele Wanderwege, welche z.T. frühere Handelswege waren. 

Die ersten Minuten wanderten wir auf dem Jakobsweg, welcher bis an die Nordküste führt. Danach ging es auf einem breiten Weg hinauf bis zu einem Sattel, von dem wir herrliche Tiefblicke in die Täler auf beiden Seiten hatten.

In dieser Höhe wächst bereits Kiefernwald und wir folgten für einige Stunden einem am Hang entlang führenden Forst- Schotterweg. Nicht spektakulär, aber schön. Leider verschwand die Sonne immer häufiger hinter den Wolken.
Überlebenskünstler

Vom Felsdurchbruch Cruz Grande führte ein aufwendig naturgepflasterter Königsweg zurück zum Ausgangspunkt.

Unsere Tage verlaufen momentan sehr ruhig und leise, da die Unterhaltung miteinander eher mit Zeichen und Gebärden abläuft als mit gesprochenen Sätzen. Sandis Infekt will einfach nicht abklingen; der "Kloß im Hals" ist so dick, dass Sandi absolutes Sprechverbot hat. Nicht das irgendwas weh tut, aber die Stimme ist einfach weg :(.

Forstweg am Berghang
Zurück am späten Nachmittag blieben bis zum Abendbrot noch 3 Stunden zum Bier trinken und lesen ;).