Freitag, 13. November 2015

Suppenküche

13. November ■ Andi: Wanderung Mirador Fataga - Sandi: Cachen am Arco del Coronadero

Heute kochte jeder von uns beiden sein eigenes Süppchen.

In der Ferne die Dünen
Andis Zutaten: Auto, gutes Wanderwetter, Berge, schöne Aussichten und ein einsamer Pfad. Ab dem Mirador Fataga führt ein gelegentlich durch Steinmännchen markierter kleiner Pfad über die Hochfläche und streckenweise einige 100 Meter über senkrechten Abstürzen. In der Wanderkarte existiert der Pfad nicht,  jedoch in open street map. Heute war Andi der einzige auf der Strecke.

600 Meter Tiefblick
Am oberen Ende des Barrancos
Von oben gab es schöne Tiefblicke in das Barranco, dessen Grund etwa 600 Meter tiefer liegt. Morgens war wieder dieses eigenartige, durch die Sandpartikel verursachte, " gelb-braune Nebelwetter", gegen Nachmittag wurde es sonniger. Um 17 Uhr war Andi wohlbehalten und zufrieden noch vor Sandi zurück im Club; schnappte sich seine Liege und chillte. 

Sandis Suppe bestand heute aus vielen, vielen Caches. Dafür stand sie schon am frühen Morgen auf; so zeitig, dass sie sich ihr eigenes Weetabix und noch ein bißchen Obst "zusammen rührte". Halb acht schlich sie sich von dannen, während Andi noch schlief. Um 8 war ein Treff an einem 1,5 km entfernten Hotel mit einem Paar aus Coburg vereinbart, welches sie beim Event am Leuchtturm kennenlernte. Geplant war eine nahegelegene Route in einem Barranco sein, die empfohlenerweise nicht allein gegangen werden soll. Da Andi ja eher wenig Freude am Cache hat, bot es sich an, mir andere "Interessensgenossen" zu suchen. 
Bei den anderen beiden ist es so, dass sich nur der männliche Part diese Caches zutraute. Seine Frau lief anfangs noch mit, aber nach 2 km über Stock und Stein verabschiedeten wir uns von ihr für die nächsten Stunden. Die Versteckplätzchen hatten alle etwas Besonderes, bspw. war ein verlassenes Plätzchen dabei, dann Kletterei sowie eine Tunnelpassage zwischen 2 der Schluchten. Es wurde es in keiner Weise langweilig. Die Versessenheit ihres Kompagnon war ihr ganz recht, so war es für sie sehr entspannt und sie erfuhr einige interessante Info's aus dem Leben von leidenschaftlichen Vielcachern. Natürlich hat Sandi auch ihren Teil und diesen auch regelkonform beigetragen.

Eher als gedacht konnte diese wunderbare Runde beendet werden. Da es gerade erst Mittag war und die Coburger akribisch vorbereitet waren, ging es per Auto zu weiteren Caches im Süden der Insel. Sie waren mal mehr, mal weniger schwierig. Auf jeden Fall gibt es paar Statistikpunkte ;). Und so kam Sandi auch noch zu ihrem daheim gelösten Mystery im Botanischen Garten von Arinaga; ein sehr schön angelegtes Terrain mitten im trockenen Süden von Gran Canaria. 

Am späten Nachmittag wurde die Runde mit der Einkehr in die Guapa-Tropical-Bar mit Sicht auf den Strand von  Playa del Inglés beendet. Dort gab Sandi als Dank für den gelungenen Tag - Freitag, der 13. - eine Runde aus.

Wieder vereint im Club ließen wir beide den Tag mit dem Erzählen unserer Erlebnisse ausklingen.