6. November ■ Playa de Inglès - -daheim-
| Erholsam... unser "Heim" |
| ...und lärmig |
| ... 2 km vom Meer entfernt ... |
Heute schliefen wir wieder mal aus; meist heißt das: Aufwachen gegen 7. 30/ 8 Uhr. Nach dem Frühstück, am späteren Vormittag, spazierten wir Richtung Osten an der Strandpromenade entlang. Hier stehen ja Touristenunterkünfte en masse und eine an der anderen. Manche ganz schön und andere trist und klotzig. Als wir das Revue passieren ließen, empfanden wir die Wahl unserer kleinen Clubanlage als Glücksgriff. Sie liegt im ruhigen Teil von P.d.I. und wir können sie direkt zur Promenade und zu den weitläufigen Dünen verlassen. Schlußendlich ist die Vergnügungsmeile (Anexo II) direkt oberhalb des Strandes in unseren Augen ein Desaster; verschandelnd - flache und hässliche Billigbuden um den Konsum zu befriedigen - sowie lärmig; vom Naturgedanken ganz abgesehen. Schade.
| ... dann "Wüste" ... |
Nach Unterquerung der Autobahn, fühlt man sich allein in der "Wüste". Wir liefen in einem wasserarmen Barranco bis zum Ende, um dort nach oben zu steigen. An einem kleinen Stausee, der wie zu erwarten nur wenig gefüllt war, suchte Sandi in luftiger Höhe einen Höhlencache; leider gab es davon zuviele. Es war nie die Richtige. Andi war wegen der Dauer und angeblichen Gefährlichkeit sichtlich missgelaunt; Sandi fand es kurze Zeit später trotzdem wieder schön, da sie dadurch an Orte geführt wird, die sonst verborgen blieben. Fehlte nur noch die Versöhnung ...
| ... und Sackgasse |
Auf dem Rückweg beschlossen wir Rennräder 3 Tage zu leihen (freemotion.com) und kauften zudem die entsprechenden Fahrradschuhe. Sandi war glücklich darüber; ist es doch das gleiche Modell wie ihre alten Treter, die bald das Zeitliche segnen. An Andis Füße passten die Schuhe erst nach dem 4. Versuch.
Am späten Nachmittag waren wir zurück; entspannten am Pool und sprachen auch wieder miteinander.
Abends im Restaurant ging es dann recht international zu; an unseren unmittelbaren Nachbartischen saßen Finnen, Norweger und Schweden. Immer wieder erstaunlich für uns ist, dass die 3 Kellner ein unglaubliches Vokabular, ausreichend für Smalltalk, in allen denkbaren Sprachen besitzen. Sogar Finnisch. Und dann auch noch z.T. zweideutig witzig. Da schauen wir auch gerne über manchen kulinarischen Makel hinweg ;).