Mittwoch, 4. November 2015

Im Osten der Insel bei Santa Lucia

4. November ■ Santa Lucia 

Kirche in Santa Lucia am Startpunkt der Tour 
Nach morgendlichen eingespielten Abläufen starteten wir gegen 8 Uhr in den Tag. Heute weckten uns die Müllautos vor Ort. 

Andi suchte für den heutigen Tag eine Runde aus. Seine Wahl fiel zugunsten des Ostens der Insel aus, Santa Lucia (66.500 Einw.). 

Stilvoll
Dort befinden sich in der Nähe des sehr stilvollen und gepflegten Städtchens 2 große sogenannte Felsfestungen (Fortaleza). An diesen wurden besonders viele archäologische Funde gemacht, die in einem Museum in S.L. zu sehen sind. Außerdem war es einer der letzten Rückzugsorte der Ureinwohner vor den Spaniern im 15. Jahrhundert. Hier, an diesem eigentlich idyllischen Plätzchen fühlte sich Sandi ziemlich beobachtet und genervt von der Geräuschkulisse zweier Männer, die eine ferngesteuerte Drohne ausprobierten. 

Der Hinweg war nicht besonders aufregend - ein Wanderpfad führte bergab durch die Pampa und für Mountainbiker gut geeignet mit schönen Aussichten auf Felswände und das Meer in der Ferne. 

Halbzeit - Fortaleza Grande und Chica
Lecker Granatapfel :)
Am Umkehrpunkt stiegen wir hinunter in das Tal, vorbei an einem fast ausgetrockneten Stausee, um dann wieder bergauf zu gehen. So konnten wir allerdings den 74 m breiten Damm sehen, der nur mit natürlichen "Stoffen" gebaut wurde. Dies war auf jeden Fall der interessantere Teil des Weges. Wir liefen durch kleine, sehr saubere und gepflegte Siedlungen und über naturbelassene Pfade, die etwas anspruchsvoller als ein Geradeaus-Bergab- Weg waren.
Ingenio

Wir sahen Olivenplantagen mit ausgeklügelten Bewässerungssystemen. Roh schmecken die Oliven allerdings nicht; sie waren sehr bitter, vielleicht auch unreif. Im nächsten Moment zweifelten wir, ob das überhaupt welche sind. Andi hatte so ein betäubendes Gefühl auf der Zunge.

Das letzte Wegstück war nochmal etwas steil, sodass vor allem Andi bei der Wärme schön ins Schwitzen kam.