15 . November ■ Steilwand von Guayadeque
| Bewohnte Felswohnungen |
| Felskirche und Restaurant. Morgens noch ohne Besucheransturm. |
Der Tag startete sehr bequem kurz nach 8 Uhr. Aus diesem Grund sollte unsere Tour nicht so lang werden. Da heute am ungeraden Tag Sandi das Zepter führte, blätterte sie durch den Rother- Wanderführer und wählte die Nr. 71 -Von den Cueva Bermejo hinauf zum Bergkamm -. So fuhren wir noch einmal in das Barranco von Guayadeque, an dessen oberen Ende wir bereits eine weite Strecke gelaufen sind.
| Auf dem Weg nach oben |
| Unser Rastplatz mit Blick auf die Ostküste 1000 Meter unter uns. Links das Barranco, dem wir entstiegen waren. |
Heute starteten wir in der Mitte des Tales auf etwa 580 Metern Höhe. Hier befindet sich sich eine kleine in den Fels gehauene Kirche nebst Restaurant, sowie einige bewohnte Felswohnungen. Offenbar ist er ein beliebter Ausflugsort der Einheimischen, denn als wir am Nachmittag zurück kamen, war hier zum Sonntag der Teufel los.
| Unser Aufstiegsweg von oben gesehen |
Der Weg führte serpentinenreich ca. 250 Höhenmeter durch die Steilwand. Von unten gesehen war kaum vorstellbar, dass hier ein Weg nach oben führt. Oben angekommen, schlenderten wir auf der Hochfläche am Rande des Barrancos noch ein Stündchen weiter aufwärts. Auch wurde uns gezeigt wie es hier vor kurzem geregnet haben muss. Zum einen war es saftig grün :) und zum anderen waren die Wege mit ausgewaschenen Flussrinnen versehen und versperrten hangabwärts gerollte Steine den Weg als wäre alles etwas ins Rutschen gekommen. Ein versierter Mountainbiker kam uns entgegen, der störende Steine vom Weg sammelte. Offenbar bereitete er eine Tourstrecke vor. Um dort Mountainbike zu fahren, braucht es wirklich Mut und Können.
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| Kuchen statt Cache ;-) |
Wir hatten wieder bessere Sicht, von hier auf auf die Ostküste und konnten die pausenlosen An- und Abflüge der Flugzeuge beobachten. Etwas weiter entfernt lag die Stadt Telde.
Auf einem Hügel in 1000 Meter Höhe rasteten wir an einem kleinen, aus Natursteinen errichteten Unterstand und kehrten nach ausgiebigen Mittagspäuschen auf gleichem Wege zurück.
Gegen Vier waren wir zurück und es gab in unserem gemütlichen Club Muffins und Cidre.
